Make my USA Reise - Was machen wir hier?!

Freitag, 14. August 2020

Roll over Germany Tour 2020

Unsere "Roll over Germany"-Tour als Geschenk für meinen Sohn Pascal zur bestandenen Abschlussprüfung zum Hotelfachmann ist beendet und der junge Mann beginnt nächste Woche mit dem wahren Arbeitsleben.
Mein Sohn und ich vor meinem Ford Mustang GT500


Ein stolzer Moment für mich, der etwas zum Nachdenken anregt.
Es geht ja hier auch bei ww.makemyusareise.de durchaus nachdenklich zu, wenn man die Alltagsthemen sieht.

Landkarte Deutschland mit unseren Reisezielen

Was haben wir die letzten 8 Tage erlebt?
Klar, leckeres Essen und Getränke, jede Menge Sightseeing und Input ohne Ende.
Blick auf den Kölner Dom, das erste Ziel unserer Route.
Aber was war viel wichtiger und auffallender für uns auf unserem Weg quer durch dieses schöne Land?
Wir vorm Eingang des Haus der Geschichte der Bundesrepublik in Bonn

Wir haben Menschen jeder couleur getroffen, arme, reiche, alte, junge, freundliche, frustrierte, offene, verschlossene, hilfsbereite, abweisende, eben alles, was man so trifft und erlebt, wenn man auf Menschen zugeht und den Kontakt sucht.

Blick auf das riesige Hermannsdenkmal in Detmold
Was wir hierbei deutlich gespürt haben ist der Umstand, dass unser Land tief gespalten ist.
Wir haben keine ausgleichende Mitte mehr...
Egal, welche Themen anstehen (klar Corona ist allgegenwärtig, aber auch andere Dinge), es gibt kein grau und schon gar kein bunt mehr.
LKW in Bremen mit nahezu ironischer Werbung für Corona Bier

Nur sehr viel schwarz und weiß.
Schwierig und besorgniserregend, wenn wir den Stabilisator einer friedlichen und nach vorne gerichteten Gesellschaft verlieren - die Mitte...
Blick auf den Eingang der Herberstraße in St. Pauli mit Protestplakaten aufgrund des Arbeitsverbotes für Prostituierte

Wir am Hafen Hamburg mit den Landungsbrücken im Hintergrund
Auffallend, ja gar frappierend die unterschiedlichste Handhabung der Pandemie in den einzelnen Bundesländern. Von relativ relaxed (Brandenburg) bis nahezu panisch (Bayern), alles dabei.
Als ob das Virus unterschiedlich wirken würde.
Denkmal für Fontane, den großen Sohn der Stadt Neuruppin

Ich sitze am Neuruppiner See und habe die Kirche im Hintergrund
Wenn wir von der Mitte der Gesellschaft sprechen, werden wir auch am Thema der Wirtschaft nicht vorbei gehen und da ist es aus unserer Sicht brandgefährlich.
Die Situation für die Hotellerie und Gastronomie ist desaströs und im Leben nicht mehr zu regeln, wie es vor Corona war.
Currywurst rot weiß mit Pommes bei Konopke in Berlin
Die Restriktionen für Künstler, Schausteller, aber auch Prostituierte kommen Berufsverboten gleich, die nicht akzeptabel sind.
Wir beide in Dresden, die Frauenkirche und die Elbe in unserem Rücken
Die betroffenen Menschen, mit denen wir gesprochen haben, haben viel gehört von Hilfen, nur nicht wirklich welche bekommen.
Zumal bei vielen Selbständigen jetzt das Wort "Subventionsbetrug" umher geistert und teilweise Gelder zurück gezahlt werden müssen, obwohl das Geschäft immer noch nicht wieder anläuft.
Die Altstadt in Köln, die Reeperbahn in Hamburg oder auch die Dresdner Altstadt werden wir in einigen Monaten so nicht mehr sehen.
Soviel Geld kannst nicht drucken.
Altstadt von Nürnberg mit den malerischen Fachwerkhäusern
Im Einzelhandel stehen ganze Straßenzüge in den Innenstädten (Prager Straße Dresden) vor dem Exodus, weil die Menschen nicht wirklich Lust haben einkaufen zu gehen.
Klar, Online-Handel und Digitalisierung verändern eine Gesellschaft und bisherige Prozesse.
Durch Corona erhöht sich jedoch das Tempo derart dramatisch, dass wir aufpassen müssen, wo und wie das endet.
Ich habe hierbei gemischte Gefühle.





Keine Kommentare:

Kommentar posten