Make my USA Reise - Was machen wir hier?!

Samstag, 22. Februar 2020

Urlaub in den USA – das sollte man sich merken!


Die Vereinigten Staaten von Amerika – eher bekannt als USA sind mit 50 Staaten, einem Bundesdistrict und zahlreichen Territorien das drittgrößte Land der Welt.


Blick vom Highway No. 1 auf den Pazifik in 2010

Wir haben inzwischen ca. 43 Staaten bereist und fast überall tolle Orte entdecken dürfen, die Ihr hier auf www.makemyusareise.de  nachempfinden und erleben könnt.
Fahrt durch das Death Valley in Richtung Las Vegas 2010

An dieser Stelle findet ihr jedoch nicht nur Sehenswürdigkeiten – wir beantworten Euch hier noch ein paar wichtige Fragen für Eure nächste Reise.
Am Strand von Cocoa Beach in Florida 2012

Folgende Fragen tauchen immer wieder auf und wir möchten hier etwas näher darauf eingehen:



  •     Brauche ich für eine Reise in die USA ein Visum?
  •     Zoll, Einfuhr und Ausfuhr-Bestimmungen für die USA
  •     Wie bezahle ich in den USA?
  •     Welche Sprachen werden in den USA gesprochen?
  •     Was sind die beliebtesten Reiseziele in den USA?
  •     Brauche ich für die USA einen Strom-Adapter?
  •     Online gehen & telefonieren in den USA
  •     Eine Postkarte schicken aus den USA?
  •     Urlaubsinspiration/Geheimtipps für die USA
  •     Ein paar Höflichkeitsregeln für die USA
  •     USA – perfekt für einen Roadtrip
  •     Naturerlebnisse in den USA

Brauche ich für eine Reise in die USA ein Visum?


Für einen klassischen Urlaub in der USA (unter 90 Tagen) braucht ihr als Reisegast aus Deutschland grundsätzlich kein Visum. 
Blick aus dem Hotel in Downtown Atlanta in 2012

Es gibt jedoch zwei Punkte, die erfüllt sein müssen. 

Der Reisepass muss für die gesamte Reise bis einschließlich dem Ausreisetag gültig sein.
Fahrt durch Louisiana in Richtung Baton Rouge in 2012

Billy Bob´s World Largest Honky Tonk in Ft. Worth, Texas in 2012

Navy Pier Eingang in Chicago 2014


Die Regelung der Sechs-Monate Gültigkeit bei der Einreise haben die USA für einige Länder aufgehoben. Viele Länder der EU gehören dem 6-Month-Club an. Ansonsten gilt noch immer, dass der Reisepass noch sechs Monate über die geplante Ausreise hinaus Gültigkeit haben muss.Die amerikanischen Zoll- und Grenzschutzbehörden (US-Customs and Border Protection, CBP) aktualisieren diese Liste fortlaufend. 
Rodeo Capital of the World Cody in Wyoming in 2016

Gedenkstein JFK in Dallas in 2012


Vor der geplanten Einreise sollten Reisende diese Liste prüfen, ob das Heimatland aufgeführt ist.

Übrigens solltet Ihr beachten, das die Einreise mit einem klassischen deutschen Ausweis nicht möglich ist. Das Vorhandensein eines Internationalen biometrischen Reisepasses ist zwingend notwendig (Vorläufige und Kinderpässe sind nicht möglich). 
Rocky Mountain Showdown in Denver 2016

Sleeping Beauty Castle in Disneyland Anaheim in 2010

Venice Beach in Florida 2007

Stockyards in Ft. Worth in Texas 2010

Tipp von uns: Schaut bitte rechtzeitig nach der Gültigkeit des Reisepasses. Ein Last Minute Reisepass ist sehr teuer (70 Euro aufwärts).

Kommen wir zum zweiten wichtigen Punkt: Das sogenannte ESTA. Die Kürzel stehen für Electronic System for Travel Authorization. ESTA gilt nur für Länder die mit den USA via Visa Waiver Program verbunden sind. Darunter fallen Personen mit einem Deutschen, Österreichischen und Schweizer Reisepass. Die Beantragung von ESTA solltet Ihr immer persönlich vornehmen – mittlerweile gibt es auch ein deutsches Formular. Für ESTA brauchst Du auf jeden Fall Deine erste Adresse in den USA (Hotel, ggf. auch  oder Privatperson). Achte bitte darauf, das Du ESTA nur über die offizielle Seite des U.S. Department for Homeland Security anforderst. Es gibt leider in diesem Bereich ziemlich viele Anbieter die für überteuertes Geld diesen Service ebenfalls anbieten. Zum Richtwert: Das ESTA kostet 14 US-Dollar und ist zwei Jahre gültig.
Universal Studios Hollywood in 2010

Horseshoe Bend bei Page in Arizona in 2016

Lookout Mountain in Georgia 2012

Eingang von Graceland in Memphis, Tennessee in 2012

New Year´s Eve im Hard Rock Stadium in Miami 2017

Übrigens: Hast Du vor in den USA zu Arbeiten (Ausnahme: Konferenz, kurze Dienstreise), bist zum Austausch oder als Au Pair dort – brauchst Du ein Visum. Ebenso, wenn Du mit dem eigenen Schiff oder Privatflieger einreist. 

In solchen Sonderfällen solltet ihr Euch vorab bei der US Botschaft erkundigen. 

Zoll, Einfuhr und Ausfuhr-Bestimmungen für die USA


Sicherlich wird sich der eine oder andere von Euch jetzt Fragen, was er mit dem Zoll zu tun hat? Nun es gibt einige wichtige Regelen, die Ihr als Tourist bei Reisen in die USA beachten solltet. 

Da wäre zum einen das Zollformular 6059 B, welches Euch noch im Flieger ausgehändigt wird und was ihr bei der Einreise ausgefüllt abgeben müsst. In den meisten Fällen tragt ihr wahrscheinlich „No“ ein – sollte eine Antwort „Ja“ sein, erwartet Euch sicherlich ein Zollbeamter.

Fahrt durchs Monument Valley in Richtung Page, Arizona in 2016

Mormonen Tempel in Salt Lake City, Utah in 2016

Wild Horse Saloon in Nashville, Tennessee in 2012

Niagara Fälle in 2014

Ein paar wichtige Regeln sind zu beachten. Zum einen sollten keine frische Lebensmittel oder Samen in die USA eingeführt werden. Die Einfuhr von Tieren bedarf umständlicher Antragsverfahren und Kontrollen – besser also die Katze oder den Hund daheim lassen.  Sehr viele hilfreiche Informationen findet ihr in diesem „Einreisebestimmungen für dieUSA“ – Beitrag

Übrigens – die USA leer kaufen ist leider nicht drin – die Freimenge beträgt 430 Euro, unter 15 Jahren sind nur 150 Euro zollfrei. Habt Ihr etwas teureres gekauft – müsst Ihr Steuern zahlen.


Wie bezahle ich in den USA?


Die USA hat als Währung den US – Dollar, der Umtauschwert war in den letzten Jahren in etwa 1: 1,10 – für einen Euro bekommt Ihr in etwa 1,10 USD. 

Wir heben meist Bargeld mit unseren Kreditkarten direkt in den USA ab.
Blick auf Manhattan von Liberty Island aus in 2014

Central Park in New York City in 2014

Rodeo in Ocala, Floria in 2012

Lincoln Financial Field in Philadelphia in 2014

In den USA wird vielerorts mit Kreditkarte gezahlt – solltest Du also noch keine Kreditkarte haben, lohnt sich spätestens für eine Reise in die Vereinigten Staaten die Anschaffung einer Karte. 

Mietwagen- und Hotelbuchungen sind vielfach ohne Kreditkarte gar nicht erst möglich.

Ein Tipp von uns - Zahlungen in den USA per Karte immer in Landeswährung, also in USD, sonst wird´s teuer!

Welche Sprache wir in den USA gesprochen?

 

Fast jeder US-Amerikaner ist der englischen Sprache mächtig. Es gibt jedoch Einschränkungen. Vor allem in Städten wie Miami und nahe der mexikanischen Küste kann es auch durchaus sein, das Ihr in spanisch angesprochen werdet. Für eine Reise in die USA empfehlen sich definitiv ein paar Grundkenntnisse der Sprache – vor allem wenn Ihr individuell unterwegs sein wollt.

Was sind die beliebtesten Reiseziele in den USA?


Die USA ist ein sehr beliebtes Reiseziel für Deutsche. Auch wenn bei den über 2 Millionen Ankünften aus Deutschland im Jahr 2018 wohl der eine oder andere Geschäftsreisende war, Urlaub in den USA ist beliebt. Die beliebtesten Städterreiseziele für Deutsche sind New York, Las Vegas, San Francisco und Chicago. Beliebt sind auch Miami, New Orleans und Seattle.

Auch abseits der großen Metropolen gibt es viel zu entdecken. Nationalparks, Scenic Roads und Geheimtipps. Oder wie wäre es gleich mit einem ganzen Bundesstaat? 

Florida & Kalifornien sind vor allem im Herbst und Winter sehr beliebt!
Ruby Falls in der Nähe von Chattanooga, Tennessee in 2012

Antelope Island State Park am Großen Salzsee in Utah 2016

Strand in San Diego, Southern California in  2010

Cable Cars in San Francisco, Kalifornien 2010

Brauche ich für die USA einen Strom-Adapter?


Ihr plant eine Reise in die USA? Dann besorgt Euch vorher einen US-Reise-Adapter (Amazon). Am besten gleich zwei. Denn obwohl Ihr in modernen Hotels vielleicht Glück habt und dort einen USB-Anschluss zum Aufladen des Mobiltelefon findet – auf dem Land wird´s das nicht geben.

Im schlimmsten Fall nicht mal im Auto. Wir haben auch ein paar wenige Hotels erlebt (in Metropolen, die viele internationale Gäste empfangen) die Euch Adapter leihen können – auch Supermärkte (Ostküste vor allem) bieten Adapter an. 

Besser ist jedoch, ihr denkt vorher dran!

Online gehen & telefonieren in den USA


Als wir das erste Mal in die USA gereist sind (2007), war die Nutzung des Internets mit dem Mobiltelefon noch sehr teuer. 

Für einmal täglich Emails checken, sind wir damals in 3 Wochen knapp 200 Euro los geworden. 

Was in den USA jedoch mittlerweile positiv hervorheben muss – Free Wifi ist an zahlreichen Orten (Hotels, Supermärkte, öffentliche Einrichtungen, Flughäfen und selbst auf großen Plätzen in Städten) verfügbar.

Mittlerweile ist jedoch auch das Onlinegehen mit dem eigenen Mobiltelefon durchaus bezahlbar geworden. 
Jenny´s Diner in Savannah, Georgia in 2012

Mt. Rushmore in South Dakota in 2016

Florida State Capitol in Tallahassee in 2012

Arches National Park in Utah in 2016

Wakula Springs in Florida in 2012

Lincoln Memorial in Washington, D.C. in 2014

Yellowstone National Park in Wyoming 2016

Wir empfehlen hierbei eine Prepaid-Karte von H2O, die für ca. 35 US inkl. 8 GB Datenvolumen und einem 40 USD Telefonguthaben ausgestattet ist.

Bevor Ihr Euch entscheidet, prüft die Netzabdeckung in der Region, in der Ihr unterwegs seid. 

Es kann durchaus sein das manche Provider nicht überall einen Netz-Partner haben.



Urlaubsinspiration/Geheimtipps für die USA


Natürlich sind die großen Sehenswürdigkeiten in den USA auch empfehlenswert. Und doch – es gibt so manch einen Ort, der nicht sofort mit den USA und schon gar nicht mit einem Urlaub dorthin in Verbindung gebracht wird. Atlanta zum Beispiel. Oder Chattanooga – welches in Tennessee liegt.




Ein paar Höflichkeitsregeln für die USA


Wer das erste mal in die Vereinigten Staaten fährt, wird schnell merken, wie höflich die US-Amerikaner sind. 

Ja, natürlich könnte man dies als oberflächliche Höflichkeit sehen – wir empfinden sie aber wirklich angenehm und empfehlen jedem Reisenden sich dem auch anzupassen. 

Das fängt schon an mit dem „Hello, how are you?“. 

Der Mensch gegenüber möchte nicht Eure gesamte Lebensgeschichte hören, sondern nur höflich sein.

Ein „Fine, thanks“ ist eigentlich am entspanntesten. 

Ein "have a good one" zur Verabschiedung an der Supermarktkasse ist auch gerne gehört und gesehen.

Natürlich könnt Ihr auch nett zurückfragen. 

In den USA haben wir auch schon häufiger festgestellt, das sich die Menschen zigmal entschuldigen,  sollte man Euch einmal angerempelt haben oder den Vortritt im Aufzug genommen haben.

Umgekehrt empfiehlt es sich natürlich ähnliches zu tun. 

Ach und ganz wichtig: Gebt Trinkgeld, wenn Ihr beim Essen im Restaurant seid. 

Die meisten Gehälter im Dienstleistungssektor sind extrem an das Trinkgeld geknüpft.

Es gehört sich einfach, bei guter Bedienung auch Trinkgeld (TIP) zu geben. Ungefähr 15 – 20 % solltet ihr ansetzen. 

Eine gute und ausführliche Übersicht über Benimmregeln in den USA findet ihr hier.


USA – perfekt für einen Roadtrip


Die USA ist das ultimative Roadtrip – Land. Wir sind bisher ca. 25.000 Meilen in den USA gefahren (ca. 41.000 km) und haben somit schon Stunden auf amerikanischen Straßen verbracht.

Es ist völllig anders als Autofahren in Europa, nämlich mega-entspannt (außer vielleicht in Los Angeles oder New York City). 

Selbst wenn ihr Euch mal verfahrt – es wird schnell und unkompliziert geholfen. Achtet nur darauf, das ihr Euch an die Verkehrsregeln haltet – zu schnelles fahren kann in den USA nicht nur sehr teuer werden, selbst Haftstrafen sind hier möglich.

Selbst auf einsamen Highways ist eine Überwachung aus der Luft möglich ("speed limit enforced by aircraft")- Hinweisschilder beachten.

Die meisten Fahrzeuge haben Automatik – so das Ihr Euch nur noch ums Gas geben und Bremsen kümmern müsst. 

Da Ihr meist lange Strecken überwinden müsst, empfehlen wir größere Autos (Chevy Tahoe oder Suburban sind unsere Favoriten), aber auch ein Minivan wie der Chrysler Town & Country sind empfehlenswert.

Der Komfort ist da doch besser. Bitte unterschätzt auch niemals die Entfernungen in den USA. 

1 US-Meile sind 1,609 km, da kommt einiges zusammen.

Eine Getränke-/Kühlbox im Auto ist daher stets ein ratsamer Begleiter.

Ihr tankt in den USA auch keine Liter, sondern Gallonen (1 Gallone = ca. 3,78 Liter). 

Je nach Bundesland bewegt sich der Preis aktuell für eine Gallone zwischen 2,20 US-Dollar und 3,50 US-Dollar (Literpreis in Deutschland somit bei ca. € 0,70).

Kommen wir aber zu unseren Roadtripempfehlungen. 

Wir haben zahlreiche Tourvorschläge für nahezu die gesamten USA in unserem Blog aufnotiert. Ob an der Westküste, im tiefen Süden, den Nordosten oder die Heartlands, Ihr findet überall auf unserer Seite sehr gute Anregungen.

Die Touren liefen meist über drei Wochen und sind auch mit kleineren Kindern machbar.

Alles eine Frage der Organisation.

Wir sind es gewohnt drei Wochen aus dem Koffer zu leben und von Hotel zu Hotel zu ziehen.

Andernfalls siehst Du in den Staaten halt nichts!




Naturerlebnisse in den USA


Wir geben zu –wir lieben die Natur in den USA. 

Ob es der Grand Canyon in seiner Gewaltigkeit ist, die unendlichen Weiten im Mittleren Westen, oder die Schroffheit der Pazifikküste im nördlichen Kalifornien.

Mit ein paar Bildern wollen wir Euch das hier gerne näher bringen.

Genießt es und stellt gerne Eure Fragen und wenn wir bei einer individuellen Tourenplanung helfen können, tun wir das gerne.



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